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Aspernbrückengasse
Die ehemalige Schmidgasse (bis 1862), später Untere Fischgasse (bis 1864) heißt seit 1909 Aspernbrückengasse. Benannt wurde sie nach der gleichnamigen Brücke, die den ersten mit dem zweiten Bezirk verbindet. Sie erinnert an die Schlacht bei Aspern (1809), bei der Erzherzog Carl dem französischen Kaiser Napoleon eine Niederlage zufügte.

Aspernbrücke
Die neue Aspernbrücke wurde 1951 eröffnet. Ab 1863 befand sich an der selben Stelle eine Kettenbrücke, die 1913 einer leistungsfähigeren Bogenbrücke weichen musste. Anlässlich der Kampfhandlungen von 1945 wurde das Bauwerk völlig zerstört. Die Rote Armee errichtete nach Kriegsende eine Hilfskonstruktion zum Überqueren des Donaukanals. Die heutige Aspernbrücke ist 88,97 Meter lang, ihre Breite beträgt 27,95 Meter und ihr Gewicht etwa 925 Tonnen.

Untere Donaustraße
Ursprünglich als Unterer Fall bezeichnet, war der Teil zwischen Asperngasse und Tempelgase bis 1840 unter der Bezeichnung Die Holzgestätte bekannt. Der andere Teil der Unteren Donaustraße hieß ursprünglich Am Hangenden Ort und bekam 1862 den heute verwendeten Namen. Zu ihren prominenten Bewohnern gehörte der Kapellmeister und Operettenkomponist Oskar Straus (1870-1954), der im Haus Untere Donaustraße 27 lebte. Seine 1907 uraufgeführte Operette "Ein Walzertraum" machte ihn international bekannt und ist bis heute in der ganzen Welt beliebt. Oskar Straus musste 1938 nach Paris, später in die U.S.A. emigrieren und kehrte nach Kriegsende nach Österreich zurück, wo ihm 1951 der Ehrenring der Stadt Wien verliehen wurde.

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